Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 20. Mai 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") gelten für alle Beratungsleistungen, die Qulenvixx Digital (nachfolgend "Auftragnehmer") gegenüber Unternehmen (nachfolgend "Auftraggeber") erbringt. Entgegenstehende oder abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, sofern nicht schriftlich anders vereinbart.
A. Geltungsbereich und Vertragsschluss
A.1 Diese AGB gelten für alle Verträge über Beratungsleistungen im Bereich Direktvertrieb für Lebensmittelhersteller, insbesondere kleine Brauereien und Craft-Beer-Hersteller.
A.2 Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein schriftliches Angebot des Auftragnehmers schriftlich annimmt oder wenn beide Parteien eine schriftliche Leistungsvereinbarung unterzeichnen. Mündliche Nebenabreden bedürfen der Schriftform, um Wirksamkeit zu erlangen.
A.3 Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als bindend gekennzeichnet sind.
B. Leistungsumfang
B.1 Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot und der schriftlichen Leistungsvereinbarung. Darin werden Art, Umfang und Zeitraum der Beratungsleistungen festgelegt.
B.2 Der Auftragnehmer erbringt Beratungsleistungen nach aktuellem Stand des Wissens. Die Leistungen umfassen insbesondere Beratung zur Einrichtung von Online-Shops, zur Gestaltung und LMIV-konformen Etikettierung von Getränkeverpackungen, zur Kalkulation von Versandkosten sowie zur Konzeption und Planung von Verkostungsveranstaltungen.
B.3 Der Auftragnehmer schuldet keine bestimmte wirtschaftliche Wirkung oder einen spezifischen geschäftlichen Erfolg. Die Leistung ist auf Beratung ausgerichtet. Umsetzungsentscheidungen verbleiben beim Auftraggeber.
B.4 Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen der schriftlichen Vereinbarung. Mehraufwand durch Änderungswünsche des Auftraggebers wird nach tatsächlichem Aufwand in Rechnung gestellt.
C. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
C.1 Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig und vollständig zur Verfügung.
C.2 Der Auftraggeber benennt einen Ansprechpartner, der für die Kommunikation und Entscheidungen im Rahmen des Projekts bevollmächtigt ist.
C.3 Verzögerungen, die durch mangelnde Mitwirkung des Auftraggebers entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers und können zu einer Anpassung von Terminen und Vergütung führen.
D. Vergütung und Zahlungsbedingungen
D.1 Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
D.2 Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen, sofern nicht schriftlich abweichend vereinbart.
D.3 Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu verlangen.
E. Vertraulichkeit
E.1 Beide Parteien verpflichten sich, im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltene vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben oder für andere Zwecke zu verwenden. Diese Pflicht gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus.
E.2 Ausgenommen sind Informationen, die öffentlich zugänglich sind, die der empfangenden Partei vor der Übermittlung bekannt waren oder die von einem Dritten ohne Verletzung einer Geheimhaltungspflicht mitgeteilt wurden.
F. Haftung
F.1 Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
F.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Die Haftung ist in diesem Fall auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
F.3 Der Auftragnehmer ist nicht verantwortlich für Entscheidungen, die der Auftraggeber auf Basis der Beratungsleistungen eigenverantwortlich trifft.
G. Kündigung
G.1 Laufende Beratungsverträge können von beiden Parteien mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende schriftlich gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
G.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Auftraggeber mit fälligen Zahlungen in Verzug ist oder gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.
H. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
H.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
H.2 Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB ist der Gerichtsstand Berlin, sofern der Auftraggeber Kaufmann oder eine juristische Person des öffentlichen Rechts ist.
I. Salvatorische Klausel und Änderungen
I.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame Regelung ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung möglichst nahe kommt.
I.2 Änderungen dieser AGB werden dem Auftraggeber schriftlich mitgeteilt. Sie gelten als angenommen, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb von vier Wochen nach Mitteilung schriftlich widerspricht.